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[Aus der Filmdose] Life Ball, 2013

Am Life Ball 2013 war die Yashica auch mit und ich habe halt so in der Gegend herumgeknipst. Das ist ganz lustig, weil die Kamera sehr klein ist und einen eingebauten Blitz hat. Deshalb ist sie beispielsweise auch für lustige Partyfotos gut geeignet. Dich erwartet also mein Abend am Life Ball und wenn du ganz genau schaust, erkennst du sogar eine sehr berühmte Person. (Na, schon gefunden?) :)

Life Ball, ViennaLife Ball, ViennaLife Ball, ViennaLife Ball, ViennaLife Ball, ViennaLife Ball, ViennaYashica, APX100, entwickelt mit Rodinal 1+50, 13 min.

 

 

[Aus der Filmdose] Peggy Sue’s 50′s Diner

Als T. und ich im Dezember durch die Wüste Nevadas gedüst sind, durften wir viele hinreißende Landschaften genießen, denn die Westküste der USA ist einmalig schön. Im Jahr davor sind wir mit dem Flugzeug zwischen Las Vegas, LA und San Francisco herumgependelt und dieses Jahr habe ich erst erkannt wie viel wir durch das Fliegen verpasst haben. Abgesehen von der Landschaft hätten wir ohne Auto viele Restaurants, Strandzüge und Aussichtspunkte nie zu Gesicht bekommen und uns ausschließlich in den Innenstädten bewegt.

Wenn man auf Hauptverkehrswegen unterwegs ist, kommt man an Hauptattraktionen im Umfeld nicht vorbei, denn alles wird 1000-fach und großflächig beworben. Dieser Art der Werbung haben wir zu verdanken, dass wir in die Calico Ghosttown oder ins Winchester Mystery House gefunden haben. Ein anderes Beispiel ist Peggy Sue’s 50′s Diner, das wir nach gefühlten 50 Werbetafeln auf dem Weg von Las Vegas nach Palm Springs einfach nicht auslassen wollten. Wir haben Omlett bestellt und zur Nachspeise gabs super Cherrypie, dazu natürlich schwarzen Filterkaffee.

Peggy Sues_1 Peggy Sues_2 Peggy Sues_3Peggy SuesPeggy Sues_4

1. Werbe-Trailer in der Wüste | 2. Reges Treiben hinter der Theke | 3. Ein Platz am sonnigen Fenster | 4.  Hier lang! | 5. Am kleinen Teich hinterm Diner: Enten mit supercooler Frisur

Kamera: Kiev4

Film: Ilford HP5 | Entwickelt mit: Microphen, 1+1, 12 min. 

+++ Nicht vergessen: das Gewinnspiel für mein kleines Mini Vintage Set läuft noch!  +++

[Aus der Filmdose] Mit der Action Cam durch Wien

Ich habe hin und wieder zusätzlich zur Kiev4 oder Minolta X-500 (die ich besonders bei schönem Wetter permanent mit mir herumtrage) auch gerne eine Toycam für lustige Schnappschüsse dabei. Zum Beispiel macht mir die Action 4 Cam sehr viel Spaß. Bei dieser Kamera werden innerhalb weniger Sekunden vier Fotos hintereinander gemacht und zu einer Vierergruppe zusammengefügt. Ich habe vor wenigen Tagen einen Action Cam Film entwickelt und mir fünf gelungene Bilder ausgesucht, um sie euch zu zeigen.

Action Cam Wien_3 Action Cam Wien_1Action Cam Wien_4Action Cam Wien_2Action Cam Wien2. Thomas | 3. Mama und Sarah | 4. Sarah 

Kamera: Action 4 Cam

Film: Ilford HP5 | Entwickelt mit: Microphen, 1+1, 12 min. 

[Aus der Filmdose] Palm Springs Analog

Eine wunderhübsche Gegend und wer einmal an der Westküste in Kalifornien unterwegs ist, sollte sich Palm Springs nicht entgehen lassen.

Palm Springs_1 Palm Springs_2 Palm Springs

Kamera: Kiev4

Film: Ilford HP5

Entwickelt mit: Microphen, 1+1, 12 Minuten

[Cyanotypie] Hands and a Feather

Übers Wochenende habe ich wieder fleißig herumexperimentiert und ein paar Kleinigkeiten im Prozess verändert (Schwammroller zum Auftragen gekauft, glattes statt raues Papier, …) und meine Cyanotypien werden immer besser.
cyanotypie cyanotypie_1

In der Belichtungszeit muss ich nicht ständig auf die Bilder achten, sondern kann auch einen Kaffee trinken, Kaninchen füttern oder einen Anhänger zum Versand vorbereiten. cyanotypie_2 cyanotypie_3

Ich habe auch versucht, etwas anderes als Negative auf die Fotos zu legen, hier zum Beispiel eine echte Feder.

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So sieht das Bild kurz vor der Wässerung aus. cyanotypie_5 cyanotypie_6//These are my weekend experiments. So far my best cyanotypes.

 

[Cyanotypie] Sir John Herschel’s Miracle Mixture

past&pleasant stellt euch heute “Sir John Herschel’s Miracle Mixture” vor! Eine wunderbare Chemie, die Fotos auf Papier zaubert, ganz ohne Dunkelkammer. Ein Spaß für alle, denn der über 150 Jahre alte Prozess ist wirklich einfach und ermöglicht, ein eigenes kleines (blaues) Kunstwerk innerhalb kürzester Zeit in Händen zu halten.

Die zwei abgebildeten Flüssigkeiten werden zusammengemischt und durch eine chemische Reaktion lichtempfindlich.

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Nachdem die lichtempfindliche Flüssigkeit abgemischt ist, wird sie in dämmrigem Licht auf dickes (z.B. aquarell) Papier aufgetragen und getrocknet. In meiner Angst vor Belichtung habe ich die Chemie im komplett dunklen Raum aufgetragen, deshalb der *total gewollte* Fleckenrand.

Das Foto muss invertiert auf eine (Overhead)-Folie ausgedruckt werden (Negative von Analogfilmen sind für diesen Zweck zu klein). Hierfür können analoge, aber natürlich auch digitale Fotos benutzt werden. Ich konnte mich nicht sofort für eines meiner Fotos entscheiden, also musste für den Testlauf erstmal Bill Murray herhalten, hihi.

Das Negativ wird dann auf das lichtempfindliche Papier gelegt und zwischen Glas und Holzrückseite eines Bilderrahmens geklemmt, um nicht zu verrutschen. Belichtet wird dann im Tageslicht, zum Beispiel auf der Fensterbank oder draußen im Park. Belichtungszeit: Je nach Lust, Laune, Zeit und Farbe. Also in strahlendem Sonnenschein sollte das Bild nach ca. 10 min. fertig sein. Da ich aber bei dicken Schneewolken belichtet habe, hat es 60 min. gedauert, bis etwas passiert ist.  Überbelichten ist kaum möglich, also wiederum ein Punkt der das Ganze sehr simpel hält.

Danach einfach mit Wasser ausspülen bis die weißen Stellen reinweiß sind (kein Entwickler, Fixierbad usw. notwendig).

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Ich bin begeistert! Es lassen sich noch viele tolle Dinge damit machen, aber das zeige ich demnächst.

(Lust bekommen, es selber auszuprobieren? Meldet euch bei mir! Ich würde dieses tolle Verfahren gerne jemandem beibringen, eventuell auch mal einen Workshop dazu machen.)