Kategorie-Archiv: Werkstatt

Einblick in die past&pleasant Werkstatt

[Cyanotypie] Der Trick mit dem Blondspray

Am tollsten an der Cyanotypie (und auch an der analogen Fotografie) ist für mich der experimentelle Aspekt. Ich kann meine Kreativität ausleben, Dinge probieren, ohne nach Perfektion streben zu müssen. Es gibt hierbei kein “perfektes” Ergebnis, es kann entweder gefallen oder eben nicht.  Fehler, Flecken, Lightleaks und Überlagerungen können zu ganz wunderbaren Bildern beitragen.

Nachdem ich einmal gelesen habe, dass Wasserstoffperoxid verwendet wird, um Cyanotypien zu entwickeln, fand ich es immer abschreckend mich mit Chemie zu beschäftigen, die einem angeblich die Finger verbrennen kann, weil sie so hochkonzentriert verwendet wird und auch weil es den Vorgang unnötig verkompliziert. Ich war mit den Ergebnissen meiner Cyanotypien auch so zufrieden und habe lange Zeit nur mit klarem Wasser nachgespült. Vor wenigen Wochen ist mir dann aber der Blondspray in die Hände gefallen und ich erinnerte mich wieder an die Methode mit dem Wasserstoffperoxid, also habe ich es ausprobiert und heute zeige ich euch meine Ergebnisse. :)

Belichten!Oje, zu hell.Die Cyanotypie (kurz nach dem Ausspülen) ist mir ein wenig zu hell geworden, mir gefällt ein kräftiger Blauton besser. Oben seht ihr, wie die Cyanotypie nach dem Belichten aussah, meiner Meinung nach eigentlich lange genug, aber das ist nie mit Sicherheit zu sagen, denn beim Ergebnis spielen mehrere Faktoren eine Rolle (Licht, Papier, Chemieauftrag, ev. ungleichmäßiges Verhältnis der Chemikalien, …). Üblicherweise hätte ich diese Cyanotypie als misslungen abgehakt und hätte eine neue belichtet. Nun kam der Blondspray zum Einsatz:

BlondspraySprühsprühGar nicht so leicht, das auf einem Foto festzuhalten.Oha!BlümchenBlümchenGroßartige Sache! :)

 

[Werkstatt] Wie entsteht ein Cyanotypie Anhänger?

Um diese aufwändigen Anhänger herzustellen, bedarf es etwas Geduld, denn bis sie jemanden schmücken dürfen, verstreichen einige Tage.  Hier ein kleiner Einblick in die past&pleasant Werkstatt, um die Frage zu beantworten, welche Schritte zu den glänzenden Cyanoanhängern führen:

IMG_2552-Edit.jpgIMG_9080.jpgCyanotypie Chemie auftragen.IMG_9181.jpgBelichten. IMG_2557.jpgDie fertigen Cyanotypien mit Kunstharz in die Fassungen einbetten. IMG_2562.jpgUps, Bläschen!IMG_2569.jpgMithilfe des Blasebalgs werden die Bläschen herausgepustet.  IMG_1824.jpgGlasklar, bläschenfrei und glänzend!

Sieh’ dich im past&pleasant Shop um und entdecke die schönen Cyanotypie Anhänger! :)

 

[Cyanotypie] Kleine Botschaften

Ich bastle zur Zeit an neuen Projekten, Tutorials und winterlichen Produkten, doch bis es so weit ist, zeige ich euch die universellen Cyanotypie Dankeskarten. Danke sagen geht immer, ganz unabhängig von Jahreszeit und Anlass. Mein neues Buchstabenstempelset hat mich zu diesen hübschen und wie immer einzigartigen Postkarten inspiriert. Auf den Postkarten ist außerdem noch genügend Platz für Ergänzungen vorhanden, so kann die Postkarte noch individuell gestaltet werden.

Klicke auf eines der Bilder, um zum past&pleasant DaWanda Shop zu gelangen.

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[Werkstatt] Nach der Reise ist vor der Reise

(Teil 2 “Aus der past&pleasant Werkstatt“)

Die Kunstharzschicht ist also glashart geworden. Weil ich aus Erfahrung weiß, dass kleine Bronzeringe als Zwischenglied nicht wirklich gut halten, montiere ich diese kleinen Ösen immer ab und bringe auf der Rückseite eine größere Öse an, durch die die Kette direkt durchgezogen werden kann. Diese Prozedur hat auch zum Vorteil, dass sich der Anhänger durch seine Größe nicht so oft umdreht.

Ich habe zwei Anhänger gemacht, einer repräsentiert meine letzte Reise “LA” und der zweite Anhänger stellt eine Reise dar, die ich gerne einmal machen würde, deshalb “Japan”. Ich würde gerne einen der beiden Anhänger verlosen, doch ich weiß nicht, welcher von beiden es sein soll. Könnt ihr mir helfen? Sagt mir doch, welcher euch besser gefällt und ich werde den beliebteren Anhänger demnächst verlosen.

<3

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//Which one would you like to see in my next “win me”?